| 99628 Ellersleben, Dorfgemeinschaftshaus Dorfstraße 54 dienstags von 16.00 bis 18.00 Uhr und darüber hinaus nach Vereinbarung Tel. und Fax: 03 63 72 / 9 77 78 |  |
Der Name Ellersleben leitet sich vermutlich von der Erlen oder Ellern ab. Er tritt erstmal in Urkunden des Klosters Hersfeld, das Bonifatius 743 gegründet hatte, auf. Im Jahr 1209 erkaufte ein Ministerial des Abtes von Hersfeld, Volcold, 2 Hufen Land in Elrichsleiben an das Kloster Heusdorf bei Apolda. Das Rote Buch von Weimar (Erbbauch von 1450) nennt den Ort Ellersleibin. Im Jahre 1505 erwirbt Hans von Wertern von den Grafen von Stolberg die Gerichtsrechte über Ellersleben. (Boblenz) Auf die Bauzeit 1557 für die Kirche (Saalkirche, quadratischer Westturm mit Zwiebelhaube) in Ellersleben deutet eine Inschrift im Kirchenschiff hin. (Dehio) Bei einem Großbrand im Jahre 1823 werden 25 Bauernhöfe zerstört. (Kronfeld) Bis zum Jahre 1815 gehörte Ellersleben zum Kurfürstentum Sachsen. Am 23. November 1815 erfolgte die Übergabe an das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. 1850 wurde Ellersleben vom Patrimonialgericht Großneuhausen an den Staat abgetreten und gehörte damit zum Amtsgerichtsbezirk Buttstädt. Bis 1952 gehörte die Gemeinde zum Kreis Weimar-Land, seitdem zum Kreis Sömmerda.
Wahlergebnis der Bürgermeisterwahl am 06. Juni 2010
Die Wahlergebnisse der Gemeinderatswahlen vom 07. Juni 2009 finden Sie hier.