Verwaltungsgemeinschaft Buttstädt/Thüringen |
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Ältere Namensformen 8. Jahrh. Brantbah 876 Brantbah 1203 Brantbach (Lehfeld)
Territorialzugehörigkeit bis 1485 Kleinbrembach steht teils unter der Landeshoheit der Landgrafen von Thüringen, später der Herzöge von Sachsen (Weimarer Teil); teils unter der Landeshoheit der Grafen von Schwarzburg, seit 1386 der Kurfürsten von Mainz (Erfurter Teil). 1485 Der Weimarer Teil gelangt an das Kurfürstentum Sachsen (wettinische Ernestiner), der Erfurter Anteil gehört weiter zum Erfurter Gebiet des Kurfürstentums Mainz. 1547 Die Ernestiner verlieren die Kurwürde, der Weimarer Anteil gehört fortan zum Herzogtum Sachsen. 1572 Der Weimarer Anteil geht an das Herzogtum Sachsen-Weimar. 1672 Der Herzogtum Sachsen-Eisenach erhält den Weimarer Anteil an Kleinbrembach. 1741 Der Weimarer Anteil gelangt an das Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach (seit 1915 Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, seit 1903 Großherzogtum Sachsen). 1802 Das Königreich Preußen übernimmt die Landeshoheit des Erfurter Anteils von Kleinbrembach (1806-1913 unter direkter französischer Verwaltung). 1815 Der Erfurter Anteil von Kleinbrembach wird an das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach abgetreten. 1918 Freistaat Sachsen-Weimar-Eisenach 1920 Land Thüringen / Kreis Weimar (seit 1922) 1952 Bezirk Erfurt / Kreis Sömmerda 1990 Land Thüringen / Kreis Sömmerda (Boblenz, Heß)
Allgemeine Daten 775-786 Erste Erwähnung des Ortes im „Breviarium sancti Lulli“ als „Brembach“ 876-05-18 König Ludwig bestätigt den Zehnten in Brembach für das Kloster Fulda 1594 Ein im ganzen Dorf wütender Brand vernichtet den Großteil des Dorfes. (Boblenz, Heimatheft 3) 1715 – 1719 Laut einer Inschrift erfolgte in dieser Zeit der Bau der Bonifatiuskirche anstelle der alten mittelalterlichen Kirche, von welcher der Turm übernommen wurde. Die Innenausstattung mit dreiseitiger, zweigeschossiger Empore, kunstvoller Deckengestaltung und Kanzelaltar stammt aus der Bauzeit. 1825 Die politischen und kirchlichen Gemeinden von Alt-Kleinbrembach (ehemaliger Weimarer Anteil) und Neu-Kleinbrembach (ehemaliger Erfurter Anteil) werden zu einem Kirchspiel und einer weltlichen Gemeinde vereinigt. 1848 Eine Kommunalgarde (Bürgerwehr) wird gegründet. (Gemeindearchiv, Nr. 222) 1862-1864 Ein neues Schulgebäude wird errichtet. (Gemeindearchiv, Nr. 48) 1929 Kleinbrembach erhält eine Hochdruckwasserleitung. Träger ist ein gemeinsamer Wasserzweckverband mit Sprötau und Vogelsberg. (Gemeindearchiv, Nr. 121)
Südliche Dorfansicht Bachbrücke/Mühlgraben Trockenmauer (Lange Gasse) Das Wahlergebnis der Kommunalwahl vom 07.06.2009 finden Sie hier! |